Dienstag, 30. September 2008

Auf dem Land


Hi,
die Tage waren wir auf dem Land. Wir können schon gar nicht mehr zählen wie viele Schulen und Gemeinden wir besucht haben. Auf dem Land wars am Schönsten. Viele begeisterte Leute die uns schon sehnsüchtig erwarteten. Alle waren so offen und erwartungsvoll. Gestern Abend hat Steven in einer kleinen Gemeinde über Psalm 103 geredet, dass wir das Gute was Er an uns getan hat nicht vergessen. Danach gabs einen Aufruf zum Gebet und viele sind vom Heiligen Geist berührt worden und einige Heilungen sind geschehen. Das war so begeisternd.
Hi there,
We're just back from countryside. We almost can't count the schools and churches anymore we've visited. To be in the countryside was wonderful. So many people were waiting for us longingly. They were just so open and expectant. Last night, Steven preached in a small church on Psalms 103, that we are not to forget the good he has done to us. Afterwards there was a call for prayer, and many were touched by the Holy Spirit, some healings took place too. Very exciting!


Schon am Morgen hatten wir einen tollen Gottesdienst in der Gemeinde in der Christina und Petra wohnen. Die Bude war brechend voll, so um die 500 Leute. Petra predigte ermutigend in ihre Situation der Christenverfolgung hinein. Der Aufruf danach vom Pastor ging in die Richtung sein ganzes Leben Ihm zu geben und auch in Zeiten der Not oder Verfolgung an IHm dran zu bleiben. Viele Tränen sind geflossen und wieder war es wunderbar den Heiligen Geist so wirken zu sehen!
Already in the morning we had a great service at the church Christina and Petra are staying at. The place was packed with about 500 people. Petra addressed their difficult situation marked by persecution with encouraging words. Later on, the pastor challenged the people to give their whole life to Jesus and cling to him even in times of need and perscution. Many tears were shed and again it was just wonderful to see the move of the Holy Spirit.

Unter anderem waren wir auch in dem home for children (Kinderheim) in dem Balti und Steven untergebracht sind. Petra erzählte ihr Lebenszeugniss wie sie ohne leibliche Eltern groß geworden ist und Jesus als ihren besten Freund kennengelernt hat. Danach beteten wir besonders für die Kinder, die Halb- oder Vollwaisen sind. Viele Tränen flossen, als der Heilige Geist mit Heilung kam und ihre Herzen tief berührte.
We also ministered at the home for children where Balti and Steven are staying. Petra shared her life testimony, how she had grown up without biological parents and got to know Jesus as her best friend. Afterwards we prayed fo the kids who are half or full orphans. Many tears were shed as the Holy Spirit came with healing touching the hearts deeply.

Mittwoch, 24. September 2008

Indische Schulen - Teil II


Hey Zuhause,
heute gings aufs Land raus in die Doerfer. Hier hat der Dienst hier auch einige Schulen gebaut, zu denen Kinder aus der ganzen umliegenden Gegend kommen. D.h. zum Teil haben sie einen recht langen Schulweg. Aber darueber beklagt sich hier keiner, denn jeder ist dankbar, dass er ueberhaupt die Moeglichkeit hat eine Schule zu besuchen. Die meisten Kinder laufen auch im Sponsorenpgrogramm mit, d.h. ihre schulische Ausbildung wird durch Spendengelder finanziert. Das ist toll, denn ansonsten waere Bildung fuer sie unmoeglich.
Angekommen wurden wir erstmal herzlich willkommen geheissen; auf indisch - Blumenketten, ein Tanz, Lieder, Wasser fuer die Haende... . Es war eine ganz neue und sehr schoene Erfahrung. Die Inder sind so herzlich!Erneut ueberlegten wir uns ein Programm fuer die Kinder und da sie alle vom Land sind, sollte die Botschaft heute so einfach wie moeglich sein. Also spielten wir kurzerhand die Botschaft vom Kreuz. Das war super. Die Kinder lauschten uns wie als waeren sie im Theater :-). Nach der Botschaft konnten wir auch jedes Mal einen Aufruf machen, sogar fuer die Kranken beten. Zwei kleinen Jungs ging es nach Gebet besser und viele beteten das Freundschaftsgebet zu Jesus ernsthaft mit. Wenn man bedenkt dass die meissten Eltern dieser Kinder alle Hindus sind, dann hebt sich der Wert dieser christlichen Schulen nocheinmal und auch die Moeglichkeit ihnen so klar die Botschaft vom Kreuz erzaehlt haben zu koennen.
Am Ende gab es noch einen traditionellen Tanz an dem wir uns natuerlich gerne beteiligten :-).

Hi there,
Today we were in the countryside, where the ministry is running several schools for the people of the scattered towns. Some of them have quite a long way to reach the schools. Nobody is complaining though but rather glad to have an opportunity at all to go to school. Most of them are part of the scholarship program, their school fees being paid by donations. A great opportunity for the ones education would never be an option for otherwise.
Upon arrival, we were overwhelmingly welcomed according to Indian custom: flower garlands, a dance, songs, water to wash our hands ... an unknown and beautiful experience. The Indians are such a warm hearted people.
Dealing with countryside kids we tried to think of a simple message and performed the message of the cross. Fantastic! The kids behaved as attentive as at a theatre. After the message we called the ones who wanted to become a friend of Jesus and the sick too. Two boys felt better after receiving prayer and many wanted to be friends of Jesus and earnestly prayed to him. Considering that most parents of those children are Hindu believers shows the value and importance of the Christian schools even more, and even the opportunity to share the message of the cross with them.
In the end there was a traditional dance which we gladly joined in :-).

Dienstag, 23. September 2008

Indische Schulen


Hi,
heute waren wir also in einer der Schulen in denen wir die naechsten Tage zu Kindern, Studenten und Lehrern sprechen werden. Balti hatte gleich die groesste Zuhoererschaft; knapp 1000 Schueler im Alter von 5 bis 15. Es war beeindruckend wie sie am Anfang selber ein Anbetungslied sangen und und dann beteten. Dann erzaehlte Balti auf einfache Weise das Evangelium und machte zum Ende einen Aufruf wer Jesus in seinem Leben nachfolgen will. Alle Schueler standen auf. Das hatten wir schon fast erwartet, denn in Indien zeigt man Autoritaetspersonen viel Respekt. Es moegen viele aus diesem Grund unserm Aufruf gefolgt sein, doch wir sind ueberzeugt, dass die Botschaft vom Kreuz kraft hat und viele Kinder auch wirklich beruehrt waren und diesem Aufruf ernsthaft gefolgt sind.
Danach war Petra dran. Sie sprach zu den Lehrern. Hier ging es um den Juengling von Nain und dass wir unsere Herzen von Jesus fuer andere beruehren lassen.
Und weiter gings zur naechsten Schule in der Christina von Koeniging Esther erzaehlte die so mutig war zum Koenig zu gehen und so ihr ganzes Volk rettete. Dass Gott jeden eine Plan hat und uns genau kennt. Wir duerfen ihn bitten und er wird uns erhoeren.

Hi,
Today we were at one of the schools we will be ministring at to the students and teachers during the coming days. Balti found himself in front of a congregation of one thousand students age 5-15. We were pretty impressed by them worshipping and praying in the beginning. Afterwards, Balti shared the gospel in a simple way and called the ones who wanted to give their life to Jesus. As expected everyone stood up, since the Indians are a people of great respect towards people in positions of authority. Probably many stood up for that reason but we are convinced that there was quite a number of kids who did get touched and want to follow Jesus seriously.
Then it was Petra's turn to address the teachers, quoting the story of the young man at Nain to stress the importance of our hearts being open to be touched by Jesus for others.
And off we went to the next school. Here, Christina shared about queen Esther who was courageaous enough to approach the king, thus saving her people. She spoke about God having a plan for each and everyone of us and thoroughly knowing us. We may ask him and he will hear.

Montag, 22. September 2008

Ranchi


Nach 7 stuendiger Zugfahrt sind wir gut in Ranchi der Haupstadt Jharkhand angekommen. Allein schon die Fahrt war eine Erfahrung fuer sich. Was fuer ein Service; es verging kaum eine Stunde, da kam der Zugbegleiter wieder um uns den naechsten Snack oder die naechste Hauptspeise zu reichen. Wie im Flugzeug wenn sie mit ihren Waegelchen immer wieder den Gang auf und ab kommen. Es war witzig und wir genossen es.

Hier angekommen drueckte man uns gleich wieder einen Plan fuer die naechsten 8 Tage in die Hand. Wir fuehlen uns ein wenig wie im falschen Film. Wir werden wie die super Gastsprecher behandelt und haben ohne Ende Termine um zu predigen, sprechen, lehren.. . Balti, einer von uns, wird morgen vor 1000 Schuelern eine Botschaft machen. Hier wird in anderen Dimensionen gedacht. Nun, nur gut, dass Gott im Schwachen maechtig ist, denn sonst wuessten wir nicht was wir tun sollten ;-)

After 7 hours on a train we arrived safely in Ranchi the capital city of Jarkhand. That trip was one of a kind! What a service! Not even an hour and the attendant came to hand another snack or meal. Like on a plane the cart w/ food and beverages passed to and fro. We did enjoy!
Upon arrival, we received another schedule for the next 8 days to come. We felt a little out of place, being treated like the most well known guest speakers, one committment to preach, speak, teach etc. after the other. Balti, a yong man of our team, will be speaking to one thousand students tomorrow. There is another level of thinking here. It's good to know hat God's strength is made perfect when we're weak, or else ... :-)

Sonntag, 21. September 2008

Erste Tage in Indien


Namaste! Hall0!
Wir sind gut in Indien gelandet und wurden ganz herzlich aufgenommen. Unsere Unterkunft ist de lux und wir fuehlen uns pudelwohl.
Schon am ersten Tag ging es hier gleich richtig los. Kaum angekommen, fuehrte man uns erstmal ein wenig ueber das Gelaende. Gerade war auch das Feedingprogram in vollem Gange, so dass wir gleich bei der Essensausgabe etwas mithalfen. Das war sehr beeindruckend (leider haben wir davon keine Bilder zum hochladen).
Gestern fand JOSH (Begeisterung in Hindi) statt. Ca. 350 Jugendliche verbrachten einen ganzen Tag mit Anbetung, Lehre, Workshops, Fun, Essen, Ratespiel... zusammen. Begeisternd wie sie begeistert fuer Jesus sind!!! JOSH!!! Der Abend war einzigartig. Viele wurden vom Heiligen Geist tief beruert. Traenen flossen. Berufungen empfangen. Verletzte Herzen geheilt. Es war toll, dass wir fuer die jungen Leute mit beten konnten.
Heute dann zwei Gottesdienste. In einem davon ein kurzes Grusswort und das Lied "Da ist kein Gott ausser dir" von uns. Die Inder lieben es zu singen und zu tanzen und waren ganz begeistert von dem deutschen Lied :-).
So und morgen um 4.45 Uhr gehts los Richtung Westen nach Ranchi. Mal sehen was uns da erwartet.

We arrived safely in India and received a warm welcome. We found ourselves at a first class accomodation and really feel at home. Right from the start we had a packed schedule. Right away we were shown around just in time for and ready to help with the feeding program. A very impressive experience. Sadly, we don't have any pictures of it.
Yesterday, we were part of "JOSH", the Hindi term for excitement. About 350 young people spent one whole day with worship, teaching, workshops, fun, food, questionary... To see their excitement for Jesus was just exciting!!! JOSH!!! The night was unique. Many were touched by the Holy Spirit. There were tears running, others received a specific calling, broken hearts were healed. It was great to pray with the young people.
Today: two services. We shared a short message and sang "There is no God but you". The Indians love to sing and to dance and were excited about the German song :-)
Tomorrow, 4:45 am we're leaving West for Ranchi. Let's see what's awaiting us there.

Donnerstag, 11. September 2008


मेरा भारत! - Mein Indien!
Indien isch komm'! Wadd nur noch sibbe Tach und isch bin do. A eschde Hessin. Des wird fei! Isch fra misch scho!

India, I am comming!
Just wait 7 days and I am there. This will be great! I'm looking forward.

Montag, 8. September 2008

In den Vorbereitungen für Indien - Preparation for India


... hab schon mal 'ne Runde gepackt um herauszufinden, ob ich noch etwas für Indien brauche. Lieber nicht. Ist so schon zu schwer das Ding. Ich weiß gar nicht wie ich nur das Nötigste mitbekomme ohne mich abzuschleppen. Mal sehen... .

... I packed a first time and will many times more until I get off all the stuff I dont really need. But I can't emagine what this could be. I have already only the necessary things...

Donnerstag, 4. September 2008

Das Indienteam - The India Team



Das sind wir; das Indienteam!!!
Nur noch 14 Tage ... und Tschüß!

This we are! The India Team.
Only 14 more days... and we're gone!

Mittwoch, 3. September 2008

Petra's News 09/08

Also ihr Lieben,
... 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4... und 18!!!
Je weniger um so mehr? Alles klar? Nein? Na, ich zähl’ die Tage und sag’ nur ein Wort:
INDIEN!
Am 18. diesen Monats geht’s los und ich fliege mit drei Schülern nach Kalkutta/Indien. Ihr könnt euch vorstellen, dass zur Zeit kein Thema so vorherrschend ist, wie das der Auslandseinsätze. Die Schüler sind schon ganz aufgeregt. Was wird auf sie zukommen? Wie wird es in der Mongolei sein, im Oktober, wo die Nächte schon leicht bis -20 Grad kalt werden können? Auf den Philippinen, wenn der Monsun uns erwischt und wir mit dem Auto plötzlich durchs knietiefe Wasser weiter fahren müssen? In China nach der Olympiade? In den USA/Texas mit Schlangen und Skopionen im Vorgarten? Die Armut, wird sie uns erschlagen? Werde ich mit der Kultur zurecht kommen? Wie verständige ich mich ohne Sprache? Fragen ohne Ende, bei der die eine oder andere auch nach guter Vorbereitung unbeantwortet bleiben wird.
Mongolei, China, USA, Philippinen, Österreich und Indien sind die Zielnationen। Als kleine Teams werden wir dort 6 Wochen unterwegs sein. Hauptsächlich um unsere dort langfristig bestehenden Dienste von HELP International e.V. zu unterstützen. Ausgenommen Indien, denn da ist HELP nicht vertreten. Was also machen wir dort?

Wie im letzten Rundbrief erwähnt, haben wir als Gemeinschaft guten Kontakt zu Huldah Buntain. Sie lebt seid 50 Jahren in Kalkutta und hat dort mit ihrem Mann einen großen Dienst an Armen und Bedürftigen aufgebaut (Calcutta Mercy Ministries - www.buntain.org/about.html). Er umfasst Krankenhäuser, Armenspeisungen, Blindenschulen, Bibelschulen, Gemeindebau, schulische und berufliche Ausbildungen... allein durch das Speisungsprogramm werden täglich 25.000 Menschen versorgt. Ein Dienst, der um die 240 Millionen Menschen verantwortet!
Huldah hat uns schon mehrmals eingeladen und um Einsatzteams gebeten. Dem wollen wir nun endlich nachkommen. Für mich persönlich ist dies natürlich eine ganz besonders wertvolle Gelegenheit und Zeit. Wie ihr wisst, liegt mir dieses Land und seine Menschen besonders am Herzen. Aber es ist nicht nur die Begeisterung wieder einmal nach Indien zu kommen, sondern mehr noch die Freude über die wachsende Beziehung zwischen zwei Gemeinschaften und Missionswerken, die sich hier entwickelt.
Für mich sehe ich meinen Platz in der FCJG und somit auch bei HELP International. Da HELP keinen Dienst in Indien hat, war für mich immer die Frage, wie ich denn dann mal nach Indien komme? Es gab auch keinerlei Entwicklung aus unserer Gemeinschaft Richtung Indien. Jetzt allerdings wird die Beziehung zwischen uns und Huldah (somit zwischen Deutschland und Indien) stärker. Ich glaube, dass sich hier etwas für die Zukunft entwickelt. Ich weiß nicht genau was, aber irgendwie empfinde ich, dass es über einen einmaligen Einsatz hinausgehen wird. Das begeistert mich natürlich sehr.

So machen wir (4) uns also am 18. September auf nach Kalkutta. Das liegt im indischen Bundesstaat Westbengalen. Wir werden eine längere Zeit vor Ort mit in die Arbeit einsteigen und sie unterstützen. Dann geht es in angrenzende Bundesstaaten, in denen es weitere Dienste gibt. Nördlich in die Berge nach Sikkim/Gangtok oder Darjeeling, südlich nach Orissa/Puri und westlich Jharkhand/Ranchi. Theoretisch! Das war mal das, was Huldah mir mitteilte als sie im Mai hier bei uns war. Praktisch habe ich bis jetzt keine genaueren Informationen. Huldah ist eine international begehrte Sprecherin und ständig unterwegs (mit ihren über 80 Jahren :-)). So war es schwierig über E-Mail mehr zu erfahren. Weiter nicht schlimm, denn das ist auch ein stückweit typisch Indien; nichts ist vorhersehbar :-)! Lassen wir uns überraschen. Solange wir vom Flughafen abgeholt werden und einen Schlafplatz für die erste Nacht haben, ist alles in Ordnung (mein Vorteil, dass ich lange genug in Indien gelebt habe, um mich dort zurecht zu finden).
Ihr seht, es fängt gleich spannend an und so wird es wahrscheinlich auch bleiben. Ich freue mich darauf und wir alle sind gespannt auf die Zeit, die vor uns liegt. Es wäre echt toll, wenn ihr während unserer Einsatzzeit an uns denkt und mit betet. Indien ist ein Land voller Gegensätze. Es wird nicht einfach sein, die Spanne zwischen arm und reich auszuhalten. Oft weiß man nicht, wie man auf die schreiende Armut reagieren soll. Die Kultur ist so weit von unserer entfernt. Man fühlt sich fremd und fehl am Platz. Dazu kommt die Sprachbarriere. Wie finde ich mich zurecht, wenn ich mich nicht verständigen kann? Wie stille ich meine Bedürfnisse, wenn ich sie nicht mitteilen kann?
Da ich in Indien gelebt habe, die Sprache etwas spreche, wird vieles für mich viel einfacher sein. Aber für die Schüler können einfache Dinge eine große Herausforderung werden. Da können wir euer Gebet echt gebrauchen. Auch für mich, die ich das Team leite.
Mein größtes Bedenken ist, dass ich evtl. bei Fragen, Ängsten, schwierigen Umständen... nicht genug auf die Schüler eingehe, da mir vieles so bekannt und vertraut ist. Vielleicht ist es aber auch genau umgekehrt; dass ich dadurch den großen Vorteil habe bestimmte Situationen schon im Vorfeld genauer einzuschätzen, um die Schüler darauf besser vorbereiten zu können. Wer während der Zeit verbindlich für uns beten möchte, der kann sich gerne für konkrete Gebetsanliegen melden. Wäre echt toll!
Bis auf zwei Dinge sind die Vorbereitungen soweit für Indien schon abgeschlossen. Wir haben die Flüge gebucht, das Visum in unseren Pässen, uns mit der Kultur auseinander gesetzt, die Packliste erstellt, als Team näher kennen gelernt, Impfungen über uns ergehen lassen, Auslandskrankenversicherungen abgeschlossen, gebetet, gesungen ... Noch nicht abgeschlossen ist die Finanzsituation und die Planung der Zeit in Indien. Bitte betet doch jetzt mit uns intensiv, dass wir noch die fehlenden Finanzen für die Flüge etc. bekommen und dass ich von Huldah konkretere Informationen erhalten. Für die Berge (Ausläufer des Himalajas) brauchen wir nämlich im Oktober schon Kleidung für nur 10 C° wo man in Kalkutta noch ohne weiteres in kurzer Hose rumlaufen kann. Fahren wir mit dem Zug die 11 Stunden nach Darjeeling für einen Spottpreis, oder müssen wir das teure Flugzeug nehmen? Ihr seht, es braucht einfach ein paar praktische Infos, um uns besser vorbereiten zu können. Aber Gott ist immer treu und wird für alles Sorge tragen, wie wir es auch die Tage erleben:
S. brauchte 1100 Euro für den Einsatz nach Indien. Er hat kaum Leute, die er kennt und ihn evtl. hätten unterstützen können. Allein das monatliche Schulgeld aufzubringen war für ihn schon eine große Herausforderung. Es brauchte wirklich ein Wunder. Im Team beteten wir gemeinsam. Ich ermutigte ihn, nicht aufzugeben und Gott zu vertrauen. Kurz bevor der Flug nun endgültig bezahlt werden musste, meldete sich ein Schulinteressent bei uns, der vor kurzem da war und sich die Schule angeschaut hatte. Er teilte uns mit, dass er nächstes Jahr doch nicht kommen würde, er aber gerne den Einsatz für S. finanzieren möchte! Wow, für Gott ist nichts unmöglich und er findet immer einen Weg.
So erleben viele Schüler in diesen Tagen wie Gott zu seinem Wort steht und sie versorgt mit allem, was sie brauchen. Diese Erfahrungen sind besser als jede Lehreinheit über Finanzen und dem Leben aus Glauben.
OK. Soweit mal über unseren Einsatz.

Ansonsten geht es mir gut. Wie immer ist hier viel los.
Die Schule hatte im August zwei Wochen geschlossen und die Schüler nutzten die Zeit, Familie und Freunde wiederzusehen. Ich bin währenddessen mit unserem Schulstand nach Leipzig auf eine internationale Jugendkonferenz. Das war sehr gut und wir hatten viele gute Gespräche. Ich habe eine Pakistani (sie sind den Indern sehr ähnlich) und Jamaikaner kennen gelernt... siehe Fotos. Es kamen eine Menge interessierter Leute am Stand vorbei und manche waren nun auch schon hier, um sich die Schule mal anzuschauen.
Danach bin ich dann auch in den Urlaub. Es war eine fast erholsame Zeit. Leider hatte es mit einem Strandurlaub nicht geklappt, aber die Tage mit Freunden und Familie waren auch sehr schön.
Kaum aus dem Urlaub zurück, ging es steil in eine weitere Evangelisationswoche. Jeden Tag waren wir wieder in der Innenstadt unterwegs. Das Ganze endete erneut mit einem Grillfest für unsere Freunde von der Straße und jeden, der sich einladen ließ.

Das war’s für eine längere Zeit. Ich melde mich erst wieder nach Indien im November. Wäre toll, wenn ihr in den kommenden Wochen im Gebet mal an uns denkt, auch wenn’s “nur” zwei Minütchen sind. Danke!
Ach ja... ich habe neuerdings eine eigene Internetseite:
www.petfed.blogspot.com
Während der 6 Wochen Indien werde ich dort Neuigkeiten einstellen (sollte ich Internetzugang haben). Dort könnt ihr euch dann über unseren “Zustand” :-) informieren.
Alles Liebe euch,