Samstag, 30. August 2008

Neuigkeiten - News

Hi Leute,
schön, dass ihr vorbeischaut. Noch gibts nicht viel zu sehen weil die Seite noch im Aufbau ist. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben... ;-).
Bis dann also...

Hey Folks,
nice you have a look here! But right now this site is still under construction. So not much to see. Good quality needs some time but than...
See ya...

Petra's News 07/08

Hallo ihr Lieben,
wie versprochen lasse ich euch nicht lange warten und es kommen ein paar “Petra’s News”. Hier ist immer so viel los, dass ich ohne weiteres mehrere Seiten füllen könnte, doch ich will es mal bei den Highlights belassen:

Da waren zum Beispiel die Lehreinheiten mit Matthias Kuhn (Kuno) und Huldah Buntain.
Kuno kommt aus der Schweiz und leitet dort eine Jugendbewegung. Er beleuchtete mit uns das Buch Nehemia. Es war erstaunlich, was wir darin alles entdeckten. Besonders ging es um das Leben aus Gnade.
Dann kam Huldah Buntain (84). Es war ein großes Vorrecht sie für eine Woche mit ganzen 9 Lehreinheiten bei uns zu haben! Sie ist wahrlich eine lebende Legende. Seid über 50 Jahren lebt sie nun in Kalkutta und dient dort wirklich den Ärmsten der Armen. Krankenhäuser, Schulen, Armenspeisung, Gemeindegründung, Kinderheime ... sind nur einige der Projekte, die sie (damals noch mit ihrem 1989 verstorbenen Mann Mark Buntain) ins Leben gerufen hat. Insgesamt, über die Grenzen Kalkuttas hinaus, verantwortet sie ein Werk mit über 240 Millionen Menschen. Es ist schwer euch wirklich mitzuteilen wie wertvoll diese Woche mit ihr war. Besonders da mir Indien noch immer sehr auf dem Herzen liegt und ich dieses land errettet sehen möchte. Durch Huldah wurden wir alle sehr ermutigt, Dinge für Gott zu wagen und Großes von Ihm zu erwarten. Immer wieder betonte sie, dass Gott sich das Schwache auserwählt, um sich dadurch zu verherrlichen. Das konnten wir auch an Huldah sehen. Sie lebt was sie predigt (ich empfehle euch sehr ihre Predigten; zu erwerben unter www.shop.fcjg.de). Als FCJG haben wir schon länger Beziehung zu ihr und ein Teil unserer Ältestenschaft war schon öfters in Kalkutta. Vermehrt äußerte sie den Wunsch nach Einsatzteams und dieser Einladung werden wir in diesem Jahr nachkommen!

D.h. ich werde mit einem kleinen Team nach Kalkutta fliegen, yeah!!! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ich mich freue. Ich werde Indien wiedersehen!!! Das wird im Rahmen unserer großen Schuleinsätze stattfinden. Mit mir werden noch drei Schüler/innen kommen. Des weiteren geht ein Team auf die Philippinen, nach China, in die Mongolei, USA und nach Wien. Als Einsatzteam haben wir uns nun schon zweimal getroffen und wir sind sehr gespannt auf die Zeit, die vor uns liegt. Ich erwarte viel von Gott! Aber dazu braucht’s auch echt Gebet. Ich habe zwar schon längere Zeit in Indien gelebt, aber ein Einsatzteam dorthin habe ich noch nicht geleitet. Indien hat viele Herausforderungen, besonders wenn man herumreist, was wir auch tun werden. Nicht selten kommt man dort auf allen Ebenen an seine Grenzen. In Indien kann dir alles begegnen und du musst dich auf alles einstellen. Es wäre toll, wenn ihr mit mir für die Planung im Vorfeld, die Zeit in Indien und unser Team beten würdet. Vielleicht ist der ein oder andere von euch auch bereit, regelmäßig verbindlich zu beten, besonders wenn wir dann auf Einsatz sind. Aber dazu im nächsten Rundbrief mehr.

Im Moment sind wir im Endspurt von “Summer in the City”. 2 Wochen waren wir wieder mit roten T-Shirts bekleidet in der Stadt unterwegs und haben Menschen die “frohe Botschaft” gebracht. Es war eine super Zeit mit vielen wertvollen Begegnungen, Gesprächen, Gebeten. Wir spüren, dass das Feld wirklich reif zur Ernte ist. Da waren so viele offene Menschen, die nicht selten gerne für sich haben beten lassen.
Die erste Woche endete mit einem großen Grillfest für unsere Freunde von der Straße und jeden, den wir die Woche über kennen lernten und einluden. Die meisten von ihnen kamen und es war eine super Atmosphäre auf dem Platz. Viele konnten Zeugnis geben und für Leute beten. Immer wieder hörten wir Statements wie: “Hier ist es so friedlich, ich spüre hier so viel Frieden, es ist so schön hier” und ähnliches. Gottes Gegenwart war einfach spürbar da.
Die zweite Woche stand unter dem Thema Kinder. In verschiedenen Stadtteilen hatten wir zwei große Kinderfeste mit Spielständen, Verlosung, Puppenspiel, Waffelessen, Schminken. Auf den Aufruf, wer ein Freund von Jesus werden möchte, reagierten viele Kinder und wir konnten auch für einige konkret beten. Auch hier spürten wir wieder die Gegenwart Gottes sehr.

In diesen zwei Wochen habe ich auch D. kennen gelernt. Er ist sehr offen für Jesus, wagt aber noch nicht den Schritt, sich Jesus ganz anzuvertrauen. Die Tage waren wir in einer unserer WGs zum Abendessen, damit er noch ein paar andere Leute kennen lernt (ich bin nicht so ganz der richtige Kontaktmann, im wahrsten Sinne des Wortes ;-)). Er braucht wirklich Jesus. Bitte betet auch hier mit mir, dass er sein Leben Jesus gibt; es fehlt nicht mehr viel.

Der Alltag, wenn dann mal einer da ist :-), läuft soweit ganz gut. Ich habe ein tolles Hausteam. Meine Mädels geben ihr Bestes und ich wüsste nicht was ich ohne sie machen würde! Die Gemeinschaft untereinander ist echt gut und ich versuche zwischen den vielen Dingen, die täglich anstehen, alle immer wieder zu sammeln, um etwas gemeinschaftliches zu machen. So gehen wir mal ein Eis essen oder wie letztens als wir einen kleinen Ausflug in ein schmuckes Restaurant machten und haben Kuchen und Kaffee beim Stöbern durch alte Fotoalben meiner eigenen Schulzeit und Auslandseinsätze genossen.
Immer noch leite ich das Hausteam hauptverantwortlich und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Ich hatte ja gehofft, dass Stephanie mir ein Gegenüber wird (wie im letzten Rundbrief berichtet), doch wir haben als Team gesehen, dass ihr Schwerpunkt einfach mehr im musikalischen künstlerischen Bereich liegt. Dazu ist sie schwanger (!) und dann als Mutter zweier Kinder gut beschäftigt. So braucht es für die Zukunft schon noch zusätzliche Mitarbeiter im praktischen Bereich. Im Sommer kommen zudem noch drei weitere Schülerinnen als Quereinsteiger dazu - super!
Bald feiern wir als Schule auch Hochzeit, denn Jule & Aaron (Mitarbeiter) werden Ende des Monats heiraten, juhu!
Im Anschluss beginnt dann auch für uns die Ferienzeit. Zwei Wochen, in denen Schüler und Mitarbeiter Zeit haben, ihre Familien zu besuchen oder anderweitig ihren Urlaub zu gestalten. Für mich geht’s aber eine Woche später los, denn zuvor bin ich mal wieder unterwegs, um die Schule vorzustellen. Diesmal in Leipzig auf einer großen Jugendkonferenz.
Danach erhoffe ich mir einen Last Minute Urlaub mit einer guten Freundin irgendwo am Meer oder so. Einfach mal nichts tun!!! Mal sehen, was sich ergibt.
Ja, und kaum sind wir dann aus dem Urlaub zurück, geht es auch bald schon in die Auslandseinsätze.

Ok, mal soweit die News.