Mittwoch, 5. Januar 2011

Fußtapfen

Es hat geschneit. Sehr viel geschneit. Seid Wochen kann man die weiße Pracht vor dem Fenster bestaunen, oder sich darüber ärgern wenn man das Auto zum tausendsten Mal vom Schnee befreien muss. Die Kinder freuen sich, die Erwachsenen regen sich auf. Man nehme es wie man will, ändern kann man ja doch nichts. Es gibt jedoch Tage die sind einfach nur herrlich, auch wenn massenweise Schnee liegt. Nämlich dann, wenn die Sonne raus kommt. Wenn sie in voller Pracht am tiefblauen Himmel steht und mich mit ihrer Wärme beglückt. Ach, das tut gut, besonders nach diesen vielen langen dunklen grauen Tagen!


An einem solchen Tag beschloss ich einen Spaziergang zu machen um die Gunst der Stunde auszunutzen. Eigentlich sollte ich das öfters tun, wo der Wald doch gleich hinter unserem Haus liegt. Wie das aber so ist mit der Zeit ... ach, das ist ein anderes Thema. Gut gerüstet, das Wichtigste war natürlich neben dem Schal meine Kamera, machte ich mich auf den Weg. So ganz naiv bin ich nicht, auch wenn vielleicht das jetzt jemand denkt. Mir war schon bewusst wie viel Schnee die letzten Wochen gefallen war, und dass ich mich wohl ganz schön anstrengen muss um da durch zu kommen. Ich wagte es aber dennoch, in der Hoffnung, dass andere Sportsfreunde die gleiche Idee hatten und vielleicht schon vor mir durch den Wald gestapft sind. So würde ich einfach in ihre Fußtapfen treten und hätte ein leichtes Vorankommen.



Den ersten Teil des Weges legte ich sehr langsam zurück, aber nicht wegen der Schneemassen. Nein, ich fand einfach so viele schöne Motive zum Fotografieren! Ich war damit so beschäftigt, dass ich auch gar nicht wirklich bemerkte wie schwer es eigentlich war durch den Schnee zu waten. Als es dann aber länger bergauf ging wurde ich durch eine plötzliche Hitzewelle schnell wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht und überdachte mein Vorhaben nochmals ernsthaft. Ich hatte noch nicht einmal ein Viertel der vor mir liegenden Strecke zurückgelegt. Ob ich das wohl schaffen kann? Noch könnte ich umdrehen und zurückkehren. Aber ich wollte noch mehr tolle Bilder schießen und wusste ja was da noch schönes vor mir lag. So entschied ich mich doch weiter zu gehen.


Während dem ich also so weiter stampfte und mich selbst dabei beobachtete wie ich Spuren im Schnee hinterließ, musste ich an die Pioniere denken. Menschen, die einen Weg gehen den es nicht gibt, und den deswegen auch noch nie jemand vor ihnen gegangen ist. Durch den Dschungel zum Beispiel. In Filmen sieht man es manchmal wie sie sich mit der Machete den Weg bahnen, verschwitzt, keuchend, die Haut von Sträuchern zerkratzt. Sie sind angespannt und höchst aufmerksam weil sie nicht wissen ob im Dickicht vor ihnen Gutes oder Böses auf sie wartet.

Aber ich denke dabei nicht nur an natürliche Wege. Ich denke auch an die Leute die einer Vision, einer Idee oder einem Traum gefolgt sind. Menschen, die etwas in dieser Welt bleibend verändert haben. Auch sie haben alles gegeben und sind einfach immer weitergegangen. Sie sind von denen, die immer wieder hofften, glaubten, investierten, gaben oder liebten ... bis sie ihr Zeil erreichten.


Irgendwann war es aber dann soweit. Ich hatte es geahnt und es kam wie es kommen musste. Ich konnte nicht mehr. Zudem hatte ich den schwierigsten Part des Weges erreicht. Es ging nun steil bergauf und schon ohne Schnee habe ich hier immer meine Mühe und schnaufe vor mich hin. Aber was sollte ich jetzt tun? An Umkehr war nicht mehr zu denken. Also blieb mir nichts anderes übrig als weiterzugehen.

Nach einem kurzen Stück, als ich mich erneut fragte wie in aller Welt ich das jemals schaffen soll, kreuzten plötzlich andere Fußtapfen meinen Weg. Wo kamen die denn her? Mit meinem Blick folgte ich den Spuren und entdeckte neben mir einen kleinen Weg. Und wo gehen die Fußtapfen weiter? Ach, welch ein Glückspilz ich bin, genau auf meinem Weg! Beschwingt von dieser guten Nachricht trat ich meinen Aufstieg erneut an, diesmal in den Fußtapfen eines anderen. Welch ein Unterschied! Nie war mir das so bewusst gewesen. Ohne Mühe ging es jetzt voran. Kein Schwitzen mehr, keine Anstrengung, kein Nachdenken wo es wohl am Günstigsten wäre hinzutreten, einfach laufen, einfach folgen, dem Weg eines anderen.

Und wieder denke ich an die Pioniere. Erst jetzt wird mir wirklich klar was es bedeuten kann einen Weg zum ersten Mal zu gehen. Einen ganz neuen Weg zu bahnen. All seine Kraft zu investieren. Zu glauben wo man nichts, aber auch absolut nichts sieht. Aber wie dankbar bin ich auch für denjenigen der hier schon vor mir hergelaufen ist, der mich dadurch nun entlastet. Ich frage mich welche Rolle ich lieber einnehmen würde? Pionier zu sein hat seinen Reiz, unentdecktes Gebiet einzunehmen, einen Traum nicht nur zu träumen sondern ihn auch zu leben. Aber ganz alleine? Würde ich das schaffen? Betrachte ich jedoch meinen Weg hier, dann würde es zu zweit doch schon viel einfacher sein.


Nach etwa doppelter Zeit die ich sonst für diese Strecke brauche, komme ich geschafft aber um eine Erfahrung reicher wieder nach Hause. Noch lange denke ich an die Fußtapfen im Wald. Und ich denke an Jesus. Er ist einen Weg gegangen den niemand vor ihm gegangen ist und den auch niemand jemals hätte gehen können. Den Weg ans Kreuz! Er hat uns einen Weg bereitet der zum Leben führt. Zu einem Leben ohne Schuld, ohne Last, ohne Verdammnis und ohne Verurteilung. Ein Leben mit Liebe, Vergebung, Frieden und Hoffnung. Ich kann in Seine Fußtapfen treten, Ihm auf diesem Weg folgen und ich werde sicher und glücklich das Ziel erreichen. Oder ich gehe meinen Weg alleine weiter und mühe mich ab. Das machen viele, denn es gehört auch ein wenig Demut dazu, in die Fußtapfen eines anderen zu steigen und sich seine eigene Bedürftigkeit einzugestehen. Nach meiner Erfahrung im Wald allerdings, kann ich nur jedem empfehlen die Fußtapfen eines Anderen nicht zu verachten - besonders des Einen!

Samstag, 19. September 2009

Videos

Hier kommen die Videos die ich bis jetzt von unserem Einsatz gemacht habe:
Here are the videos I shoot until now of our outreach to India:
Kalkutta's Strassenverkehr
Calcutta's streets ...

Zu dieser Raststaette gehoerte diese Toilette...
To this restaurant that toilet belonged to...



Es ist gar nicht so einfach eine Kokosnuss zu essen ...
It's not easy eating a coconut...

Der Bär ... der arme ...
The bear ... the poor ...

Rikshafahrten sind immer abenteuerlich ...
A drive with a Riksha is always an adventure ...

Auf den Berg hinauf ...
Up to the mountain ...

Dienstag, 15. September 2009

Nagaland

Hier in Nagaland ist es toll! Es ist so ganz anders als Indien. Manchmal denke ich, ich bin in Thailand oder so aehnlich. Aber wenn ich dann wieder ein paarindische Rupien in der Hand halte, dann erinnert es mich, dass ich doch in Indien bin.
Hier in Nagaland beten wir viel. In Kirchen, auf Bergen, an Plaetzen wo naechstes Jahr eine Konferenz und Anbetungsnaechte stattfinden sollen. Wir haben eine super Zeit hier, besonders auch mit dem einheimischen Team.
Hier mal ein paar Eindruecke:


Sonntag, 6. September 2009

Nach Shillong

Hey ihr,
die ersten News aus Indien!
Nach einem langen Flug sind wir gut am 02.09. morgends in Kalkutta gelandet. Es ging gleich richtig los, denn ich musste fuer unsere Weiterreise noch einiges erledigen. Also rannte ich von Buero zu Buero und organisierte alles, sogar auf einer indischen Bank musste ich Geld ueberweisen. Es hat alles wunderbar geklappt, was in Indien nicht selbstverstaendlich ist.
Am Tag darauf ging es gegen 16:00 Uhr mit dem Nachtzug weiter Richtung Shillong im Bundesstaat Megalaya. Wir kamen um 9:30 Uhr in Guwahati an, was noch in Assam liegt. Dann ging es mit dem Sumo (Jeep) die Berge rauf nach Shillong; nochmals 5 Stunden Fahrt.
Hier konnten wir uns nach den vielen schlaflosen Naechten nun etwas erholen und nun geht es heute mit dem Nachbus weiter nach Dimapur in Nagaland
Hier ein Video von unserer lustigen Zugfahrt ...

Dienstag, 23. Juni 2009

Holland - Netherland

Wir hatten echt 'ne gute Zeit miteinander!
We had such a good time together!

Donnerstag, 11. Juni 2009

Aachen und Belgien - Aachen and Belgium

Mit meiner Freundin ihre Heimatstadt Aachen erkunden und dann 'ne Tagestour nach Belgien machen ... (31.05.09)!!!
With a friend exploreing her home city Aachen and than have a day trip to Belgium... (31st of Mai)!!!

Dienstag, 26. Mai 2009

Vision für Mission - Vision 4 Mission

Keinen Plan, was Gott mit deinem Leben vor hat? Hunger nach mehr von Ihm? Abenteuerlust? Fremde Länder und Menschen kennenlernen? Mal einen Auslandseinsatz machen?
Das waren ein paar der Fragen, die wir am Wochenendseminar Vision für Mission behandelt haben. Es gab z.B. einen Workshop über die Philippinen und die Mongolei mit Erfahrungsberichten von Leuten, die selber jahrelang in diesen Ländern lebten. Ein Chinamissionar nahm uns mit auf eine Reise nach China und brachte uns die Not mancher Menschen dort so nah, dass uns die Tränen kamen.
Alles zusammen ein tolles Wochenende, was Hunger gemacht hat, selbst mal loszugehen und die frohe, gute Nachricht von Jesus weiterzusagen!


No idea what God has in mind for your life? Are you hungry for more of Him? Are you longing for adventure? Do you want to get to know foreign countries and people? Or join a mission’s outreach?

These were some of the questions we were pondering on during Vision for Mission – a weekend seminar. The variety of choices included i.e. a workshop on the Philippines and Mongolia, where people who lived there for many years shared about first-hand experience. A China missionary took us on a journey to this country and told us about the need of some of the people, which almost moved us to tears. We had a great weekend, which increased our hunger to go and preach the Good News of Jesus!

Sonntag, 17. Mai 2009

Großkampftag - Together we are strong

Großkampftag!
Als gesamte Gemeinschaft kommen wir zusammen und legen heute mal so richtig Hand an. Unkraut rupfen, Fenster putzen, Kabel verlegen, Rasen mähen, reparieren, schneiden, fräßen ... . Der Gebetsberg und das Gebetshaus stehen im Mittelpunkt. Jeder macht mit und zusammen kommen wir schnell vorran. Wir haben viel Spaß und beenden das Ganze nach 5 Stunden mit einer Grillparty!


Großkampftag - working together! The whole community comes together to clean up the prayer mountain and the house of prayer. There's much to do; weed the garden, clean the windows, lay cable, mow the lawn, fix and cut, ... all around the prayer mountain and house of prayer. Everyone joins and together we are strong! After 5 hours we finish with a big BBQ.
We have a lot of fun!



Auch die Kleinen wollen mit anpacken ... :-)
Even the smallest wants to help ... :-)

Sonntag, 10. Mai 2009

Grün - Green

Ich mag's bunt! Knallfarben! Grün wird grad zur Lieblingsfarbe, aber nur in Kombination... grün mit lila, grün mit pink oder grün mit gelb... so wie heute ... :-) ... man beachte die passenden Schuhe dazu! Yeah, jetzt fetzt's!
I like it colourful! Just now, green has become my favorite. But only in combination ... green goes with purple, with pink, with yellow... as today ... :) ... also notice my great, green, new shoes ...

Freitag, 1. Mai 2009

Fahrradtour - Bicycle tour

1. Mai und Feiertag! Was macht die S.E.M. Schulgemeinschaft an solch einem Tag? Ganz klar... Spaß haben! So teilten wir uns in drei Gruppen auf: Die Wander, die Rad -und die Sportgruppe. Ich hab mich für's Radfahren entschieden und los ging's.
1st of May. Holiday in Germany. As the S.E.M. community, we had to do something special. So we decided to split up in three groups: Hike, bicycle and a sports group. I chose the bicycle tour...


Die Räder auf die Pritsche geschnallt, an die Ruhr gefahren und die Sonne genossen!
Bikes on the pick up, a drive to the river Ruhr and fun in the sun!


Wir hatten 'ne super Gemeinschaft und viel Spaß; nur die Nachwirkungen sind schmerzhaft... mein Hintern...!!!
We had great fellowship and a lot of fun. Only--the after effects are painful... uh, my bottom...!

Sonntag, 26. April 2009

Facebook


Hey Leute,
das Dingen hier ist echt eingeschlafen, ich weiß! Deswegen ein kleiner Verweis auf www.facebook.de denn da bin ich zur Zeit mehr unterwegs. Hab' da 'ne Menge Bilder drin, news und dergleichen. Versuche aber dennoch in Zukunft hier wieder mehr aktiv zu sein.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Mal was poetisches...

Das Leben
Ich lebe
Leben und leben lassen
Carpe Diem - nutze den Tag

Doch ob ich das vermag?

Nein, das ist ein unerreichbar Ziel
Wer dies verfolgt verlangt zuviel
Nur jener der mit Blindheit geschlagen
Wird solches von sich sagen

Denn wirklich, was ist das Leben ohne Dich?
Finsternis
Denn das Leben ist Licht
Das Leben ist Geist
Und das heißt
Ich bin
Tod
Hab' nichts zu geben

Denn Jesus, nur du allein bist mir das Leben

Montag, 8. Dezember 2008

The Masterplan

Er hat DEN Plan für dein Leben!
He has THE masterplan of your life!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Darjeeling

Hey Leute,
sowas habt ihr noch nicht gesehen und ich bin dankbar, dass ich das Vorrecht habe. Wir sind gut nach 10 stuendiger Fahrt mit dem Nachtzug und drei Stunden Jeep in Darjeeling angekommen. Hier ist es wunderschoen. Von unserem Fenster aus koennen wir das Himalaya und seine schneebedeckten Berge sehen. Gestern sind wir um 5 Uhr aufgestanden um den Sonnenaufgang bestaunen zu koennen. Fantastisch! Aber es ist echt kalt hier im Vergleich zu Kalkutta. So versuchen wir uns mit allem was wir haben warm zu halten.
Dann ging's auf's Dorf wo wir in einer kleinen Gemeinde predigten. Mitten in den Teeplantagen an den Berghaengen gibt es viele Kirchen wo sich die Glaeubigen treffen und begeistert von Jesus sind. Wir hatten ne super Zeit dort!
Leider haben wir nicht viel Zeit hier um alles sehen zu koennen... das naechste Mal ;-).


Samstag, 25. Oktober 2008

Videos

Hi Leute,
endlich hat's hier auch mit dem Videohochladen geklappt!
Ich werde nach und nach auf diesem Post weitere Videos von unserem Indieneinsatz nachposten, auch wenn diese schon etwas aelter sind. Aus Schutzgruenden werde ich keine Namen und Orte nennen, oder mehr darauf eingehen. Bitte habt Verstaendnis!

Hey to all,
Finally it worked to upload the videos!
In this post in the future I will upload more and more videos of our outreach in India, those will be older ones. I will not mention names and places or explain anything for security reasons. Please understand!


Hier ein Gebetsmeeting von Bibelschuelern:
Here a prayer meeting of bible students:



Traditioneller Tanz als Beitrag auf einer Jugendkonferenz:
Traditional dance at a youth conference:



Lustiger Beitrag auf einer Jugendkonferenz:
Something funny at a youth conference:



Anbetung in Hindi:
Worship in Hindi:

Dienstag, 21. Oktober 2008

Mal auf den Schulblog schauen - Watch our school blog

Hey Leute,
ich schaff es grad nicht meine Seite aktuell zu halten, da ich oft zu sehr mit dem Schulblog beschaeftigt bin. Schaut doch einfach mal da drauf, denn da sind immer die neusten Neuigkeiten und Bilder. Danke! - www.sem-schuleinsatz08.blogspot.com -
Hey,
sorry, but somehow I have no time to update my blog beside our school blog. So just have a look at out school blog and you will find the latest news and pictures of our outreach here in India. Thanks! - www.sem-schuleinsatz08.blogspot.com -

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Impressionen


Auf dem Dorf mit dem Pastor der kleinen Gemeinde dort
At a village with the pastor of a small chruch


Mit Annu unserer Uebersetzerin in Ranchi
With Annu our translater in Ranchi


Typisches indisches Gruppenbild - mit Bibelschuelern in Ranchi
Typical indian group photo - with bibel school students
Wer wohnt hier?
Who's living here?

Ueber den Daechern Kalkuttas
The roofs of Kalkutta

Stilles Oertchen im indischen Zug
Buisness place in a indian train

Wat'n?
What's up?

Dienstag, 7. Oktober 2008

Kalkutta/Indien

Zurück in Kalkutta erwartete uns gleich wieder volles Programm. Da die Uhren hier aber anders ticken, fand das eine oder andere einfach nicht statt und so konnten wir etwas entspannen.Wir wurden "nur" hier und da herumgeführt, ohne dass wir etwas machen mussten. So haben wir uns eine Blindenschule und ein Heim für Jungen (Boys Home) angeschaut. Es ist beeindruckend, die Mitarbeiter dort kennen zu lernen. Solche hingegebenen und Jesus von Herzen liebenden Menschen. Der Leiter des Boys Home strahlte so viel Freude und Liebe aus. Man spürte Gottes Liebe für diese Waisenjungs sehr tief.
Back to Calcutta, there was a tight schedule already waiting for us. Since time seems to go on another pace here, some points of the program had been simply dropped and we were able to relax a bit. We were "just" shown around, not being the ones in charge ourselves. We visitited a school for the blind and a boys home. It's very impressive to get to know the co-workers. Such committed people who love the Lord wholeheartedly. The leader of the home just overflows with joy and love. One can deeply feel God's love for the orphans in this place.

Es ist etwas ganz Besonderes, den Dienst von Mark und Huldah in seinem vollen Ausmaß kennen zu lernen. Am Anfang war da nur ein junges Ehepaar, das für ein Jahr nach Indien ging, aber aus ihrer völligen Hingabe und Liebe zu Gott, konnte Er so viel entstehen lassen.
It is a special privilege to get to know the ministry of Mark and Huldah to that extend. In the beginning there was only a young couple going to India for one year. But because of their devotion and love for the Lord he could use them so tremendously! See for yourselves what has become of it!(Mark Buntain Memorial Assembly of God Church)

Die Tage waren wir auch auf einer Hochzeit. Für diesen Anlass wollten wir natürlich auch ganz traditionell kommen... !One of these days we were invited to a wedding. We had to dress up traditionally Indian, of course ... !Gerade findet das größte Hindu-Festival des Jahres statt: Durga Puja. Überall in der Stadt sind kleine Tempelzelte und darin die Götzenstatue von Durga aufgestellt worden. Alles ist mit Lichterketten geschmückt. Es sieht wunderschön aus, wenn es nur nicht für diesen Götzen wäre.Um in dieser Zeit besonders die Jugend (es ist zugleich deswegen Ferienzeit) positiv zu beeinflussen, hat die Gemeinde hier eine Konferenz gestartet. Über 500 Leute, die drei Tage zusammen vor Gott verbringen. Wir sind mit dabei und es macht Spaß, das mit zu erleben und für die Leute auch mit beten zu dürfen.Danach wird es für uns wieder mit vollem Programm weitergehen.
Right now, there is the greatest Hindu festival of the year taking place: Durga Puja. There are small temple tents with a statue of Durga put up all over the city. Everything is decorated brightly with lights. It looks so beautiful if it just wasn't for that idol.
To use this time to have a positive impact on the youth, who, because of reason of the festival, are on holiday right now, the church has arranged a conference. More than 500 people have come to spend these three consecutive days in God's presence. And we are among them! It is fun to be part of it and to be able to pray for the people. After this we will be back to a tight schedule again.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Funtime und Abschied

Heute gehts wieder zurueck nach Kalkutta. Die Zeit hier in Ranchi war so wertvoll und lehrreich. Es war eine Herrausforderung vor 500 Leuten zu predigen oder im Glauben zu gehen und die Kranken zu heilen. Aber Gott ist treu und hat sich zu uns gestellt und wunderwar gehandelt. Viele Leute wurden vom Heiligen Geist beruehrt, geheilt, ermutigt... . Es ist ein Vorrecht im Reich Gottes zu arbeiten und das alles miterleben zu duerfen.
Gestern haben wir zum Abschluss einen Ausflug zu einem Wasserfall gemacht. Das war echt schoen und wir hatten viel Fun mit unseren indischen Freuden hier. Es ist nicht einfach sie nun nach dieser intensiven Zeit hier zuruecklassen zu muessen. Aber es ist auch toll zu wissen, welchen Dienst sie hier tun und wir beten, dass Gottes Reich sich hier mehr und mehr ausbreitet.

Dienstag, 30. September 2008

Auf dem Land


Hi,
die Tage waren wir auf dem Land. Wir können schon gar nicht mehr zählen wie viele Schulen und Gemeinden wir besucht haben. Auf dem Land wars am Schönsten. Viele begeisterte Leute die uns schon sehnsüchtig erwarteten. Alle waren so offen und erwartungsvoll. Gestern Abend hat Steven in einer kleinen Gemeinde über Psalm 103 geredet, dass wir das Gute was Er an uns getan hat nicht vergessen. Danach gabs einen Aufruf zum Gebet und viele sind vom Heiligen Geist berührt worden und einige Heilungen sind geschehen. Das war so begeisternd.
Hi there,
We're just back from countryside. We almost can't count the schools and churches anymore we've visited. To be in the countryside was wonderful. So many people were waiting for us longingly. They were just so open and expectant. Last night, Steven preached in a small church on Psalms 103, that we are not to forget the good he has done to us. Afterwards there was a call for prayer, and many were touched by the Holy Spirit, some healings took place too. Very exciting!


Schon am Morgen hatten wir einen tollen Gottesdienst in der Gemeinde in der Christina und Petra wohnen. Die Bude war brechend voll, so um die 500 Leute. Petra predigte ermutigend in ihre Situation der Christenverfolgung hinein. Der Aufruf danach vom Pastor ging in die Richtung sein ganzes Leben Ihm zu geben und auch in Zeiten der Not oder Verfolgung an IHm dran zu bleiben. Viele Tränen sind geflossen und wieder war es wunderbar den Heiligen Geist so wirken zu sehen!
Already in the morning we had a great service at the church Christina and Petra are staying at. The place was packed with about 500 people. Petra addressed their difficult situation marked by persecution with encouraging words. Later on, the pastor challenged the people to give their whole life to Jesus and cling to him even in times of need and perscution. Many tears were shed and again it was just wonderful to see the move of the Holy Spirit.

Unter anderem waren wir auch in dem home for children (Kinderheim) in dem Balti und Steven untergebracht sind. Petra erzählte ihr Lebenszeugniss wie sie ohne leibliche Eltern groß geworden ist und Jesus als ihren besten Freund kennengelernt hat. Danach beteten wir besonders für die Kinder, die Halb- oder Vollwaisen sind. Viele Tränen flossen, als der Heilige Geist mit Heilung kam und ihre Herzen tief berührte.
We also ministered at the home for children where Balti and Steven are staying. Petra shared her life testimony, how she had grown up without biological parents and got to know Jesus as her best friend. Afterwards we prayed fo the kids who are half or full orphans. Many tears were shed as the Holy Spirit came with healing touching the hearts deeply.